Verfasst von Gerald Huber am Samstag, 9. Mai 2009
Wenn jemand schon mal seinen Nummernblock unter Debian sofort aktiviert haben wollte, sollte hiermit zurecht kommen:
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Verfasst von Gerald Huber am Dienstag, 5. Mai 2009
Ich habe das Asus M3N78 Pro-Board in meinem Rechner und nutze die Onboard-Soundkarte ALC1200 von Realtek. Leider erkennt das aktuelle Debian Stable (Lenny) diese Soundkarte beim Bootvorgang nicht automatisch. Aber dank Linux und den init-Scripten ist das auch kein Problem.
Ich habe mir nun folgendes gebaut:
- Als erstest sollte man mal überhaupt prüfen ob man einen Sound aus der Linux-Kiste bekommt. Hierzu als Root mittels ein paar Konsolenkommandos die Soundkarte manuell erkennen lassen:
rmmod snd_hda_intel
Entfernt erst mal das zuständige Kernelmodule. Dieses sollte ja eigentlich nicht geladen sein. Aber besser wir überprüfen es mal.
modprobe snd_hda_intel
Dieser Befehl lädt das Soundmodul, welches eigentlich unserer Linuxkiste beibringen sollte wie man unsere gelibeten mp3, etc abspielt.
- War die Soundausgabe (z.B. durch Abspielen einer mp3 im mplayer) erfolgreich, können wir zum nächsten Schritt weitergehen.
- Hierzu schreiben wir uns ein kleines init-Script für den Bootvorgang, welches wir unter
/etc/init.d/intelaudio_start
ablegen. Das Script sieht dann folgendermaßen aus:
#!/bin/sh
modprob snd_hda_intel
exit 0
- Ein weiteres Script (
/etc/init.d/intelaudio_stop) soll beim Herunterfahren der Neustart wieder das Kernelmodul sauber entfernen:
#!/bin/sh
rmmod snd_hda_intel
exit 0
- Als nächstes müssen wir nun diese beiden Script nur noch in den jeweiligen „Run Leveln“ starten. Zu den Run-Leveln finden wir im Debian-Anwenderhandbuch folgenden Hinweis:
Runlevel:
0
halt, hält das System an, ohne es neu zu starten.
2 bis 5
Multiuser Modus, in diesen Runleveln wird üblicherweise gearbeitet. Ein unverändertes Debian System läuft im Normalbetrieb im Runlevel 2.
6
Dieser Runlevel dient zum Neustarten (Reboot) des Systems.
Zitat von: 3.8 Systemstart und -stop bei Debian
- Durch das Programm
"update-rc.d", das die Scripte aus /etc/init.d/ in die jeweiligen Runlevel-Verzeichnisse (/etc/rc0.d/ bis /etc/rcS.d/) verlinkt und ihnen einen Platz in der Ausführungsreihenfolge zuweist, erhalten wir unseren automatisiterten Start der Scripte zu den jeweiligen Run-Level-Zeitpunkten.
- Mit
update-rc.d /etc/init.d/intelaudio_start start 49 2 .
Wird das Boot-Script in den Run-Level 2 eingetragen, wobei es an 49 Platz der Bootsequenz gestartet wird. Die Leerzeichen und der Punkt am Ende sind wichtig!
- Gleiches gilt für unser Stop-Script
:update-rc.d /etc/init.d/intelaudio_stop start 51 0 6 .
Hier wird das Script „intelaudio_stop“ auf Platz 51 (in der Regel sollte man immer 100 minus Startstelle, also 100-49=Stoppplatz wählen) in den Runlevels 0 und 6 (Shutdown und Reboot) gestartet. Die Leerzeichen und der Punkt am Ende sind auch hier wichtig!
Das war’s auch schon….
Hoffe es hilft dem ein oder anderen…
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Verfasst von Gerald Huber am Sonntag, 3. Februar 2008
Gestern habe ich mal FluxBox auf meinem Laptop installiert. Vorher hatte ich Xfce als Oberfläche für mein Ubuntu (besser Xubuntu). Ich bin durch googlen auf FluxBox aufmerksam geworden.
Ich finde in echt super, da er einfach und schlicht ist, extrem wenig Ressourcen friest und zudem noch alle Gnome- und KDE-Anwendungen unter ihm laufen.
Eigene Screenshots denke ich brauche ich nicht anzugeben; hier auf fluxbox.org finden sich einige, und ein Haufen weitere bei der Suche nach fluxbox bei google.
Ich habe gdm als Manager und kann dann auch imer wieder schön auf mein „altes“ xfce zugreiffen, ob ich das in Zukunft noch will, steht noch nicht fest.
Schön gefällt mich dann doch die leichte Konfiguration des Menüs, einfach in der /etc/X11/fluxbox/fluxbox-menu die gewünschten Einstellungen vornehmen. Als Hinweis wie dies geht wil auf hier mal zum einen auf die orginal FluxBox-Docs und auf die selflinux.org-Seite verweisen.
Einziges Manko: Bis jetzt hat er noch kein SessionManagement, was schade, aber andererseits auch zu verschmerzen ist.
Also falls sich was tut, ich bleib dran….
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